Ehrenamtliches Engagement

Was ist zu tun, wo kann ich als Einzelner den Flüchtlingen helfen?

Die Flüchtlinge werden aus den Unterkünften des Landes in die Landkreise, in die Städte und Gemeinden verteilt. In den Kommunalverwaltungen liegt damit auch die Verantwortung für deren Unterbringung und Versorgung. Und dort können wir auch erfahren, wie viele Flüchtlinge wo in der Kommune untergebracht sind und wo die Flüchtlinge und die Verwaltung „der Schuh drückt“. Erste Kontakte zu den Menschen sollten über diese verantwortlichen Stellen ermöglicht werden können.

Auch unsere Caritas-Zentren sind intensiv in der Arbeit mit Flüchtlingen engagiert und können Sie bei ersten Überlegungen, Planungen von Unterstützungsleistungen und Projekten mit den Flüchtlingen gerne beraten und begleiten.

Hier können Sie sich in vielfältiger Weise einbringen:

  • Hilfen bei der Wohnraumbeschaffung und -ausstattung
  • Sprachförderprojekte aller Art
  • Begleitung zu Ärzten und Ämtern oder in Geschäfte
  • Hinweise auf Freizeitangebote und Einladung dazu
  • Anbahnung von Kontakten zu Sportvereinen und sonstigen Vereinen
  • Besuche in den Unterkünften und Einladungen in die Gemeinde
  • Begleitung im Asylverfahren
  • Frauen- und Männertreffs
  • Unterstützung bei der Suche nach Arbeitsmöglichkeiten
  • Angebote für Kinder und Jugendliche
  • Sach- und Geldspenden
  • Vermitteln, Zuhören, Fragen beantworten und einfach Zeit schenken

Überlegen Sie in Ruhe, welche Talente sie einbringen können und welche benötigt werden. Hier finden Sie eine Übersichtskarte mit Hilfsprojekten und eine detaillierte Aufstellung der Projekte, in denen Sie sich engagieren können.

Gehen Sie nur abgesprochen mit den anderen in der Flüchtlingsarbeit tätigen Akteuren vor Ort an die Arbeit.

Sie können und müssen nicht alles wissen, suchen Sie die Hilfe der Profis. Im hochkomplexen Asylverfahren sind schnell Fehler zum Nachtteil der Flüchtlinge passiert.

Und nehmen Sie bitte die Flüchtlinge immer als selbstbestimmte Personen ernst. Sie haben schwere Zeiten hinter sich, sind möglicherweise seelisch und körperlich erkrankt und haben auch das Recht die angebotenen Hilfen abzulehnen.

Haushalten Sie mit Ihren Kräften. Eine gut durchgeführte und zeitlich klar begrenzte Aktion ist nicht weniger wert, nur weil sie ein festgelegtes Ende hat.